Ein Samstag im April, Schnee noch auf den Bergen, der Boden gerade weich genug. Im Korb: Haselnusssträucher, kaum kniehoch, an den Wurzeln mit Trüffelpilz geimpft. Dazu Spaten, Pfähle, Vlies – und drei Männer, die vorher noch nie eine Trüffelplantage angelegt haben.
Loch graben, Strauch rein, Pfahl daneben, Erde fest, giessen. Klingt einfach, ist es auch – nur dass man bei jedem Strauch weiss, dass man ihn die nächsten Jahre wiedersehen wird. Am Schluss hat sich jeder einen ausgesucht. Seither ist es persönlich.
Ernte: frühestens in ein paar Jahren. Es gibt Projekte, bei denen man am Abend etwas in der Hand hat. Dieses ist keines davon. Genau deshalb.